Netzwerk

Im bundesweiten Netzwerk Antidiskriminierungsarbeit an Hochschulen tauschen sich Antidiskriminierungsstellen und andere Stellen, die sich an den Hochschulen mit dem Themenbereich beschäftigen auf Arbeitsebene aus. Dabei werden Erfahrungen aus der jeweiligen Antidiskriminierungsarbeit und der Verortung an der Hochschule geteilt sowie aktuelle Themen und Maßnahmen besprochen.

Die Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (bukof) ist die geschlechterpolitische Stimme im wissenschafts- und hochschulpolitischen Diskurs. In der bukof sind alle verbunden, die Struktur und Kultur von Hochschulen in Deutschland geschlechtergerecht gestalten.

Mitglieder sind die Hochschulen, vertreten durch Frauen- und Gleichstellungsakteur*innen, Mitarbeiter*innen in Gleichstellungsbüros, Funktionsträger*innen in den Bereichen der Gleichstellung an Hochschulen und Mitarbeiter*innen in den Geschäftsstellen der Landeskonferenzen. Gleichstellungsakteur*innen aller Statusgruppen und Hochschultypen bringen ihre Expertisen ein. Aus der Vielfältigkeit der Perspektiven entstehen Wirkkraft und Kompetenz der bukof. Die bukof bietet allen Gleichstellungsakteur*innen an Hochschulen eine gemeinsame Plattform. Sie dient dem wechselseitigen Informations- und Erfahrungsaustausch zu hochschul- und gleichstellungspolitischen Themen auf Landes-, Bundes- und Hochschulebene.

bukof

Die bukof-Kommission für queere* Gleichstellungspolitik an Hochschulen entwickelt Strategien und Maßnahmen für eine Gleichstellungsarbeit, die über das binäre, heteronormative Geschlechtermodell hinausgeht.

bukof-Kommission für queere* Gleichstellungspolitik an Hochschulen

Diversity an Hochschulen ist ein bundesweit kollegial arbeitendes Netzwerk von Mitarbeiter*innen, die auf operativer und strategischer Ebene dimensionen-übergreifend mit der Umsetzung von Diversity- und Antidiskriminierungsaufgaben an deutschen Hochschulen betraut sind (horizontaler Ansatz).

Diversity an Hochschulen

Die Bergische Universität Wuppertal ist aktives Mitglied bei „Erfolgsfaktor Familie“, einer gemeinsamen Initiative des Bundesfamilienministeriums und der Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft.

„Erfolgsfaktor Familie“ ist das bundesweit größte Netzwerk für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, bestehend aus mehr als 6000 Mitgliedern. Mit der Unterzeichnung der gemeinsamen Erklärung „Erfolgsfaktor Familie“ hat die Universität ihr Engagement für eine bessere Vereinbarkeit von beruflichen und familiären Pflichten bekräftigt.

Erfolgsfaktor Familie

Seit 2019 ist die Bergische Universität Wuppertal ein aktives Mitglied im Verein „Familie in der Hochschule“.

"Familie in der Hochschule" ist ein Zusammenschluss von aktuell 128 Hochschulen sowie einem Studierendenwerk in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Durch die Unterzeichnung der Charta verankern die Hochschulen Familienorientierung als Teil ihres Profils und verpflichten sich, ihr hohes Engagement in diesem Bereich weiter zu führen. Den Schwerpunkt der Netzwerkarbeit bildet der kollegiale Austausch zu Expertisen und Maßnahmen, um im Sinne einer beständigen Fortentwicklung voneinander zu lernen und gemeinsame Themen ressourcenschonend und effektiv voranzutreiben. Die Akteur*innen der beteiligten Hochschulen treffen sich einmal jährlich zu gemeinsamen Tagungen sowie zweimal im Jahr zusätzlich in den jeweiligen Arbeitsgruppen, um über aktuelle Entwicklungen zum Thema „Vereinbarkeit“ zu diskutieren.

Best Practice-Club und Charta Familie in der Hochschule

Die Stabsstelle Gleichstellung und Vielfalt kann sich einer regelmäßigen, ertragreichen Zusammenarbeit mit der Frauenberatungsstelle Wuppertal erfreuen.

Letztere ist allgemeine Beratungsstelle für Frauen in Not- und Krisensituationen, Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt, Koordinierungsstelle zu Anonymer Spurensicherung nach sexualisierter Gewalt (ASS) und bietet zudem Selbststärkungsgruppen zu ihren Themen (Essstörungen, Gewalt gegen Frauen, Trennung/Scheidung uvm.) an. Die Frauenberatungsstelle Wuppertal vertritt den feministischen Standpunkt der Frauen­beratung in der Öffentlichkeit, in Gremien und in Facharbeits­kreisen.

FrauenBeratung Wuppertal

Das Familienbüro der Bergischen Universität Wuppertal ist aktives Mitglied im Hochschulnetzwerk Familie NRW (HNF), das als Verbund von Familienbüros an Universitäten, Fachhochschulen und Universitätskliniken in NRW halbjährlich zum Informations- und Erfahrungsaustausch zusammenkommt.

Das HNF wurde 2005 auf Initiative des Familienservicebüros an der RWTH Aachen gegründet und besteht derzeit aus 29 Mitgliedshochschulen.

Hochschulnetzwerk Familie NRW

Als bundesweit 300. Lokales Bündnis für Familie wurde das Wuppertaler Bündnis 2006 gegründet.

Die Entwicklung Wuppertals zu einer familienfreundlicheren Stadt gehört zu den strategischen Zielen von Oberbürgermeister und Rat. Wuppertal möchte mit Hilfe des Bündnisses sein Profil weiter stärken. Durch eine Verbesserung der Situation von Familien soll in Wuppertal dem demographischen Wandel, der steigenden Stadtflucht sowie den zunehmenden Problemen von Kindern, Jugendlichen und Familien entgegengetreten werden. Neben einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht es dem Bündnis auch um die Stärkung von Bildung und Erziehung.

Lokales Bündnis für Familie

Die Ochanomizu Universität in der Tokioter Innenstadt ist seit 2001 Partneruniversität der Bergischen Universität. Sie ist eine der beiden staatlichen Frauenuniversitäten Japans. Auf Initiative von Prof. Jensen haben seit 2008 bereits über 85 japanische Austauschstudentinnen der Frauenuniversität Mathematik, Chemie, Physik und Computer Simulation in Science an der Bergischen Uni studiert.

Umgekehrt haben seit 2011 Studierende der Bergischen Universität an der jährlichen, zweiwöchigen Sommerschule „Ochanomizu University Summer Program“ der japanischen Universität teilgenommen. Die Themen dieser Sommerschulen beziehen sich auf die japanische Kultur und Gesellschaft und beinhalten Gleichstellungs- und Diversitätsaspekte.

Kooperation mit der Frauenuniversität Ochanomizu

Für Nachwuchswissenschaftlerinnen der Bergischen Universität gibt es die Möglichkeit zur Teilnahme am Düsseldorfer SelmaMeyerMentoring-Programm. Die Mitglieder des Netzwerks haben sich auf ein Weiterbildungskonzept verständigt, mit dem der weibliche wissenschaftliche Nachwuchs gefördert werden soll. An den Mitgliedshochschulen werden hierzu entsprechende Angebote gemacht, die überregional zugänglich sind. Das Programm des Mentorings basiert auf der Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Dr. Anja Vervoorts.

SelmaMeyerMentoring der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Weitere Infos über #UniWuppertal: